.ein Hauch von > R V I < Dichtung in Windrichtung
.ein Hauch
Die Zeit ist schon die Ewigkeit
Sie dauert bis nichts mehr übrig bleibt
Der Anfang und das Ende sind fort
Die Zeit ist früher und später schon dort
Die Zeit versteckt sich im Moment
Genau der Punkt wird oft verpennt
> R V I < .2oo3.
.mit Worten
Ein Wort besetzt den Ort,
den Gedanken finden um Wahrheit zu binden.
Der Satz verlängert das Geschehen,
wir haben gelernt ihn am Punkt zu verstehen.
Das Buch startet den Versuch,
mit vielen neuen Sätzen nicht Alles gleich zu verpetzen.
> R V I < .2oo4.
Ein Bild zum Versanfang finden Sie in .Dichers Büchlein auf Seite 51.
.Durchkommen zum Teufel
Der Teufel
an der Wand
hält einen klaren Spiegel
in der Hand.
Er hat den suchenden Blick
schon von weitem
gut erkannt.
Schaut bescheiden
unsere alten Leiden,
nur so kann er
den Schock vermeiden,
es könnte besser kommen,
als wir selbst es gern
zum Teufel meinen.
> R V I < .2oo4.
In .Raum & .Zeit
Wir sehen uns kaum
Nun,
sobald wir auch
im riesengroßen Raum. der gleichen Zeit vertrauen,
können wir uns gemeinsam in die Augen schauen
. .
> R V I < .2oo5.
.Reizstrom
Hinterläßt mein Denken eine Spur, was denke ich dann
in Zukunft nur?
Führt die Spur zurück zu mir, sind auch Gedanken
von Anderen hier?
Ist meinem Denken die Zukunft fremd, was denkt der,
der sie vielleicht kennt?
Wie kann mein Denken klingen, ohne auch nur ein
einziges Wort zu singen?
Wie still kann mein Innerstes sein, wie laut kann
es seine Gedanken schreien?
Was können meine Gedanken alles tun, wenn sie in den
Gliedern nicht ruhen?
Ist mein Gedanke für immer da, wenn aus ihm
eine Handlung geschah?
Kann ich mein eigenes Reagieren, mit schönem
Denken öfter probieren?
Liegen meine Gedanken dauernd daneben, weil sie sich eine
gute Chance geben?
Ist mir im vorraus Vieles klar, weil vor meinem Gedanken
eine Ursache war?
Können meine Gedanken sich wandeln, wenn sie mit
guten Gefühlen handeln?
Wieviele Gedanken sammelt mein Denken, bis meine Taten
mich schlieslich lenken?
Zuletzt,
für jeden Mensch ein Kompliment, der sein eigenes Denken besser
als das der Anderen kennt.
> R V I < .2oo5.
.Kling und .Klang
Wie anders können Dinge klingen,
wenn Kinder sie zum schwingen bringen.
Sie beachten auch die kleinste Zelle,
verzichten auf das Überschnelle.
Alles wächst, für die Großen ein Wunder,
sie halten sich manchmal schon für Plunder.
Doch wachsen tun die Großen auch,
nicht nur an Hüfte, Po und Bauch.
Sie können so schön zusammen singen,
dass Kinder täglich zu leben beginnen!
> R V I < .2oo5.
.liebe Menschen
Wie sich ihre Eltern küssen
können nicht alle Kinder wissen,
einige haben es nie gesehen
das werden manche nie verstehen.
Diese Kinder können einverleiben
was liebe Menschen liebstens meiden,
schauen den Dingen tief ins Auge
und lockern deren feste Schraube.
> R V I < .2oo5.
.Schatzinseln
Meine Schätze
wo ich einfach
sind die
gerne bin,
wunderbaren Plätze,
da zieht's mich
immer wieder
hin.
Werde ich
dorthin
begleitet,
und spüre ich den
wer auch 'nen
frischen Wind,
schnellen Schimmel
dann freu' ich mich
reitet
wie als kleines Kind.
Die Schätze sind
auch leicht zu teilen,
Schlieslich ist das
weil
genügend
kein Geheimnis,
zu den Plätzen eilen.
dass 'n
richtiger Schatz nich'
für ein' allein is'.
> R V I < .2oo5.
.Geh dicht !
Nachhaltig von Begin
bringt weiterleben
stets den Erdensegen.
Des Rätsels Lösung
kommt zum Ende nah,
zu früh ist nur
der Götter Antwort da.
> R V I < .2oo5.
.ver such (in weis)
Es ist nicht so schlimm, dass sie nicht passen?
Natürlich kann er jede ver lassen,
obwohl er nie wirklich ver bunden war,
Kausalketten ver traut er im vorraus, klar!
Es ist so traurig, das ver wenden von Leuten,
mit Liebe sich ständig aus Schmerz zu häuten.
Es macht nichts, falls das Ver lieben nicht stimmt?
Ja, eigentlich waren noch beide dann blind
- -
> R V I < .2oo5.
.Rückspiegel
__________________________________________________
manchmal
werd' ich vor Schmerz arrogant
schon
wieder
nicht richtig an der Wand
__________________________________________________
> R V I < .2oo5.
.king lear's tochter
in jeder situation ist er selbst der könig
mächtigere wie ihn gibt es hier eh nicht
seine eigene tochter vertauscht erst die pracht
als sie aus dem königssohn ihren vater macht
> R V I < .2oo5.
.mit Gefühl
Da liegt sie nun mit tausend Wunden
wie hab ich mich aus ihr raus geschunden
sie hat halt einfach nicht mehr gespasst
so ist's beim wachsen, wenn sie platzt.
> R V I < .2oo5.
.spielhände
fassen greifen halten zerreisen
biegen schieben kratzen kneifen
streicheln zaubern bohren pfeiffen
schnipsen klopfen winken schnüren
öffnen schließen
ballen spüren
klatschen probieren suchen rühren
bauen tasten prüfen brechen
würgen zählen denken stecken
zeigen
verteilen werfen blechen
vertrauen stoßen falten packen
krabbeln kneten frieren backen
picken graben buddeln knacken
raten drehen tippen raufen
schreiben malen tragen brauchen
deuten fangen jubeln eintauchen
> R V I < .2oo5.
.zeigen
beim denken, sprechen, lesen, schreiben,
wie kann ein Mensch seine Farben zeigen?
> R V I < .2oo5.
.ohne Stimmung
im Winterschlaf
auf den kalten Strassen
jeder grüßt mit Nebelschwaden
ein warmer Kaffee
wer bin ich
was kann im Frühling geschehen
woher kommt das
was kann ich im Sommer nicht verstehen
nicht schlecht gelaunt
nur noch nicht aufgetaut
ohne Stimmung
frei für eine neue Besinnung
> R V I < .2oo5.
.stille
wer sie verläßt macht sich laut
die stille ermöglicht dass er sich traut
wer sie genießt taucht in sie ein
sie möchte auch innere ruhe sein
als eine glocke die alle töne liebt
und stets hören läßt was in ihr geschieht
es täuscht dass sie nichts auszudrücken beginnt
sie kann alles das läuten was einer Stimme niemals gelingt
> R V I <
.2006.
..ein Lied
Eine Trommel ist unbestechlich
genau, weil sie noch niemals schlief.
Deren Töne schwingen mit
jedem bleibenden Schmerz, ganz tief.
Erklärt mit jedem einzelnen
kräftigen Schlag das Zählen von Lügen.
Wie schlecht kann selbst ein
überlegener Täter seine Opfer betrügen.
Die Trommel erspürt jeden
Namen in ihrem Lied mit einem Wort.
Sie singt von Menschen
Kindern, ginge dieses Herz nur niemals fort.
ein Quicktime Video über meine Meinung mit Licht >
und das Bild >
.antwort
heute schreibe ich einen leeren brief er ist für die geister die ich nicht rief ein weisses blatt ohne heimlichen sinn alles was ich nicht kenne erklärt darin dass es mich weiter nicht mehr verstörrt schlicht zurüchgebe was zu ihnen gehört I so gelangen die furchtbar geheimen dinge seit jahren waren sie eine enge schlinge zu den quellen vergangener schmerzen es passte so garnicht zu meinem herzen für geister trösten noch balast zu kriegen sie fluchen doch aus furcht vor dem lieben I wie lange wird ihre flucht wohl dauern nur mit mir können sie noch weiter schauern ja wollen sie noch weitere ahnen sehen sollten sie ihre wünsche selbst verstehen und starre schmerzen zu änderungen tragen anstatt den hoffnungsvollen angst einzujagen I die seele eines einst geliebten menschen gehöre doch eigentlich einem sehr fremden vermeide deshalb die abstammung zu zeigen sonst kann ich dich vielleicht nicht mehr leiden weiter will ich nicht an vergangenes denken die kraft will ich einem mutigen jungen schenken I er konnte die geister in schlafsäcken fragen wer sie eigentlich sind was zur wirklichkeit taten im traum habe ich dann nicht mehr geweint mit dem jungen habe ich mich zum selbst vereint jetzt will meine antwort in zeilen drängen den geistern ihre auflösung hinhängen
> R V I < .2oo6.
.klingeln
Die kleinste aller Unarten,
ist auf sich selbst zu warten.
Das sich selbst ist so fein,
es passt in jede eigene Zelle rein.
In irgendeiner kann es sein
und hat geträumt, vom Reisen,
in ungehörten Weisen.
Gut eingestimmt mit zu singen,
mal hoch mal tief zu klingen.
Den ganzen Chor beginnen
wir klingeln schon zu hören,
bleiben wir ohne unartiges stören.
> R V I < .2oo6.
.an sich
Die unverhüllte Liebe verwandelt
listenreich die Triebe zu Etwas
das es garnicht gibt, sieht ein
Mensch der modisch liebt.
> R V I < .2oo6.
.
E t w a s >
Brief im anderen Licht >
Achtung Werbung > 
.stichwahl
Der Unterschied zwischen Liebe und Trost
besticht garnicht so besonders gross
sondern eher unheimlich klein
es passt Enttäuschung rein
> R V I < .2oo6.
.total
Spüre ich mehr als es für mich gibt
dann bin ich nicht gleich total verrückt
es kommt eine Überraschung dazu
sie hat einen Namen und heißt Du.
> R V I < .2oo6.
.text
I meine I gedanken I bewegen I sich I in
I worten I weniger I als I ein T iger I hinter I
gitterstäben I
( deren ( aussage ) wird ( wie ( zum ( blick ) der ( menschen ( die beraubte freiheit ) weniger fürchten )
> R V I < .2oo7.
Y
Äste
Der stärkste Ast
bot mir eine Nacht
die stille Kühle
wer Sie ist
Der Tote wußte
unter seinem Baum
doch antworten
das tat er nicht
So harten wir
lauter Tage ohne Wort
ohne Trauer lies
er mich gehen
Zu viele Wunder
reißen an der Welt
läßt die schönste Blüte
alle Wurzeln sehen
> R V I <
.1995. - .2oo7.
.anbringen
bringe einem Menschen
Nachdenken an
raube ihm seine Zeit .
bringe einem Menschen
Einfühlen an
mache ihn sie suchen .
bringe einem Menschen
Handeln an
schenke ihm welche dazu .
bringe einem Menschen
Lachen an
lasse ihn sie vergessen .
dismontierte Worte
bringe einen Menschen
zum Lieben
bringe eigene dir
halte an ...
. : Alt.An.
> R V I < .2oo7.
Im Verborg
dort wohin
End unent
offen hort
.Fang An
allem hab
schon zog
:
fern sann
:
> R V I <
.2oo7.
Traum kein Prinz
Der See ist sehr tief
am Ufer liegt Ihr Kamm
sein Schimmel hat acht
damit er nachfolgen kann.
Das Reiten über die Hügel
stets unendlich oder schnell
des Rappen Fell schwarz
Ihre Augen glänzten hell.
Es ist wie ein Märchen
oder doch mein Traum
schwebend tief tauchen
Regung, Fühlen, Schauen.
Das ist sein See
der Urdrache schläft
wird er erst geweckt
ist sterben zu spät.
Gebraut aus Wasser
Feuer Erde und Luft
überdauert selbst Bäume
wenn das Leben ruft.
Ich will kein Ende finden
Dein Wesen berühren
dichte seidene Hüllen
Körper, Wärme, Spüren.
> R V I < .2oo7.
. .
.
.transparenz
Lava gefriert nicht
am Inneren des Vulkan.
Sie löscht sich weit draußen,
von kalten Berührungen, an.
Ein Betrachter sieht eben
vom Inneren bindend sich.
Dieser Spiegel verändert nie,
doch ist diese Einsicht Nichts?
Haut erkundet sich beides
ein Spiegel dem Fühlung passiert.
Das Innere tut seines
sobald Lava und Spiegel klirrt . . .
> R V I < .2oo7.
> *
Die Kugel
r o l l t
wohin er
s p r i c h t
*
selbst wenn
s i e
in tausend Stücke
b r i c h t
*
liebend
sterben
werdend
vergehen
in
j e d e m
der Stücke
wird a l l e s
s t e h e n
*
Eine Sammlerin
findet sicher
v i e l e
S i e e r s p ü r r t
tiefe Gründe
fern derer
Z i e l e
*
setzt Alle
z u s a m m e n
und
liest die
S c h r i f t
*
das
L e u c h t e n
sagt
I h r
*********************
D i c h n e h m e i c h m i t
*********************
> * *
> R V I < .2oo7.
Mit Ihr
An manchen Leben
wenn ich endlos reise
durch die weiten
Wälder streife
ist es ganz laut
um sie herum
mein Hören bringt
jede Stille um
das Leben liebt
in jeder Zelle
das kann ich zeigen
an jeder Stelle
bringt das Glück
schreiend zu mir hin
In Lust und Liebe
bin mitten drin
Kann ich wieder
mit Augen sehen
will ich nach Hause
endlich
Mit Ihr gehen
:
wie lange ist es her
gleich
Sie gibt immer mehr
> R V I < .2oo7.
Bahnhof
IO
:
Wesens
Zuege
bringen
Huellen
:
> R V I < .2oo7.
immerso
es leuchtet
knisternd
leise
unausdrücklich
bleibt es
ihr
das hören hier
gehört zu
mir
Dichtern
ihre
Weise
> R V i > .2oo7.
.mittig
welches Wasser fliest nicht in die Mitte
welches Licht strahlt von nebendran
welcher Mensch kann am Tot vorbei
welcher Mensch hat kein Leben an
wir dürfen durch die Mitte gehen
welche Richtung wir auch sehen
welches Mittel ein jeder wählt
wird im Jetzt als Kind erzählt
welches Handeln sich auch erbot
es ist die Mitte die uns hierher sog
welchen weiteren Weg wir dann trinken
welches Licht kann schon Dunkelheit finden
> R V I < .2oo7.
wege und weiser
:
wieso können worte
hier so fern der wahren orte
menschen
mir war es gewahr und wunder
träume leisten
:
bald las ich woanders eine sache
die sich vermischte
es kam zu der anderen stelle
und wischte
mich einfach fort
:
es blieb keine weile
der alte kam tobend mit eile
ich streckte die Waffen
mußte laut lachen
:
schreib bindung trennen
unlautbares nicht zu bennen
er ist für mich derda und ewigkeit
:
es gibt viele dinge
es ringe jeder mensch
und bringe es hier her gleich
:
ich wünschte
wir wären
frei
:
es bleibt geworden
in schrift gesteint
:
menschen kinder
laufen jeden weg
auf dem vielleicht
ihr name steht
:
denn im licht dieses wesens
ist ein kein anderer gemeint
.
> R V I < .2oo7.
*
Die Insel
Dürfte
)
ich
(
mich nur
)
Eines
(
trauen.
)
Dann
(
)
würde
(
ich,
)
in dem
(
was
)
allertiefste
(
Liebe ist,
)
Dir
(
in Deine
)
Augen
(
schauen
( * * )
.
> R V I < .2oo7.
.ein ich oder n ich t
Es verbrennt
das Licht in
Zeilen
Die Schatten
seiner Lettern
spiegeln
Dem Grund
entsetzend Leben
bietend
> R V I < .2oo7.
.weltvergessen
Seelenw. . . . ung
es scheint
nichts
Je tiefer uns Eines berührt
es klingt
still
So länger ein Wanderweg
ein liebes
spiel
Es bin nicht ich, was ich seh!
> R V I < .2oo7.
> R V I < .2oo7
mein Heim, für Dich

lange vor der Erinnerung
Der Kranz der Toten wird im Leben geflochten,
so, wie deren Herzen pochten.
Ihnen gebührt aller Ruhm, dafür brauchen Lebendige
nichts tun.
Auch wenn es nur Gedanken waren,
die vergessen schon zu Grabe getragen,
trifft das Licht bei Stille, im Dunkel, im Allertiefsten,
Wille.
> R V I < .2oo7.
.
person
.
nie im Spiegel
heraus gehört
tief empfunden
Sinne entlassen
beseeltes Wesen
ein Körper erfährt
lebendige Glut
kein Geist ersinnt
was Berührung spinnt
.
> R V I < .2oo7.
.
{ elemente }
in allen bewegen
wie viele
mag es geben
in allen ruhen
spüren
was sie tun
feine netze finden
zusammenhänge
mit wesentlichem binden
> r v i < .2oo7.
.
Ein Hauch zur Nacht vom Tage
.
Diese Nacht
bleibt
einem Gedicht
aus fliesendem blau
im Hintergrund
ein Kerzen-
Licht
Am Tage
suchte
ein Sengen
in hellen Klängen
tiefe Verlorenheit
es fand sich wirklich
nicht
Wäre es ein Schatten
der Tage
und Nächte
trennt
es stünde anders
doch es ist
die Welt
Machte Leben
mit uns
eines
geteiltes Enden
das jedem
bleibt
welche Leere
bekennt sich keines
was erlesene
Schönheit
meint
.
> R V I < .2oo7.
.
.
soli
.
wie eigensinnig
der Seele ertrag
kein Meister findet
was ein Duett vermag
der Schönheit
Stimme verklingt
mit einem Geist
der ohne Zukunft singt
.
> R V I < .2oo7.
.
loslassen
(mülltag)
ich werfe mich in der letzten runde
an die stelle oder zur genauen stunde
dorthin wo ein beginn der anfang
jenes schattens ist der sich in dunkelheit
wieder findet anstatt bei falschem licht
das unglaubliche mit bekannten ansichten
vermischt
> R V I <
.2oo7.
nun Du
Wenn Du aufhörst Dich gnadenlos selbst
zu verstehen,
in jedem eigenen Wunsch das fremde Gegenteil
zu sehen,
beginne nun Deine eigenen Schritte zu gehen . . .
.
> R V I < .2oo7.
.
Angekommen ?
Noch mit zart gespannter Haut
Zeittriebe
übersteigt die Tiefe der Lust
Ihre Spuren bleiben eine Vergangenheit
jenen höchsten Punkt
doch wie nahe diese auch immer reicht
an dem erfüllte Befriedigung
die Momente sind was in Zukunft weicht
zum sicheren Ende kommen muß
> R V I < .2oo8. >
> R V I < .2oo7.
vertrauen
es sind hier
alle buchstaben gleich
groß geschrieben
das unterstützt rythmus
der vergänglichkeit lesen
finde, unendlich viele details
beobachte, vor sinnen verweilt
und beurteile nicht
eines davon ist
> r v i < .2oo8. >
*
es sind diese einfachen Dinge, ohne sich selbst zu verlieren unsere Nähe weit zu spüren
***
i » n [ i ] g ∫ t e • s / t - r , e : i ! f = z___ü + g * e
. (von dort übersetzt) .
zu unseren unergründlichen Welten
wo
alle Regeln des Reisens gelten
weiter
als nächste Ankunft bleibt
entwickelt
da sein besondere Zeit
(
)
.
> r v i < .2oo8.
Über Tag und Nacht
Ich spüre
deine
Hand
an meinem
Herz
zu jedem
erfüllten
Moment
den Schmerz
ohne dich
wach
träumend
zu sein
um die Haut
ich trage einen Mantel
wenn ich unter Menschen gehe
&
spüre sein Gewicht
wenn ich einen Menschen sehe
> R V I < .2oo8.
weiter nichts . . .
Die kühle Zeit streift leise
über zarte Nacken
berührt den Hauch
in Seelenbildern
eine näher als sein Reise
> R V I < .2oo8. >
tiefe ..
ohne Balast
möchte ich den Welten .. entgleiten
in leichten Federn
auf Schwingen dir .. bleiben
aus tiefem .. Klang
den Liebe trägt
bis dein Herz .. versunken
mit inniger Stille schlägt
> R V I < .2oo8. >
denn Zaubern berührt
ein Entkleiden
geht einher
zu streicheln
jenes Gefühl
deiner Haut
zu werden
> R V I < .2oo8. >
.
niemals ist kein Wort
.
wann bricht der Damm
vor allem gebaut
glüht das Eisen
das einer Haut
rinnt vergessen
getrocknetes Salz
strömen Ängste
gewonnen
wo unendliches taut
.
> R V I < .2oo8. >
.
. bis heute .
Diese Tage waren länger, als die anderen, das sind sie immer.
Es werden nicht weniger Gedanken, aber es sollen schöne Worte werden.
Es wird nicht weniger Angst, aber es soll eine nette Geste sein.
Diese Tage waren länger, als die anderen. Davor hatte ich nicht gewusst,
was es bedeutet, immer für anders gehalten zu werden.
Bis heute bin ich es nicht, doch am nächsten Morgen.
.
wenn wir selbst vor dem Spiegel stünden
wir würden nichts erkennen
denn der Spiegel braucht ein Bild
sonst bleibt er klar und zeigt sein warten
unser Bild lässt Spiegel zerspringen
es bewegt sich über Grenzen
Antworten auf unsere Fragen bleiben
zerbrochen in Stücke oder zeichnen eine andere Welt
in welcher ich bin
......................
.............
.......................................................................................................
...............
Nicht alle Stationen haben Namen, an diesen steht überraschend ein selbst,
woher es kommt und wohin es geht bleibt für einen Moment unwichtig
und dann steht dort manchmal noch eines .
• •
über das Mitnehmen
Das Mitnehmen der wichtigsten Dinge ist ... da sein.
Wir brauchen nicht darüber reden, was es ist. Wir
brauchen auch nicht darüber reden, dass es keine
Sache ist. Wir brauchen uns, wie die Sterne, die
auf uns schauen. Ihre Strahlen sind so oft, so oft
das Einzige, was für mich Wirklichkeit bedeutet,
so häufig, das jeder Moment den Nächsten findet.
Den Nächsten findet, bis die Ewigkeit ihre Einsamkeit
überwunden hat, ihren Anfang und ihr Ende überflügelt.
Und doch nur für Sekunden bleibt die tiefe Nacht,
sobald ihre Sinne verloren gehen, beginnt die Suche,
die Suche im Dunkel, die Suche von den Sternen zu uns.
> R V I < .2oo9. >
über das Reisen
die Räder drehen sich
meine Gedanken sind dort
dort wo ich bin
> R V I < .2oo9.
über uns
Wir vertrauen den Klängen der Stille,
wir spüren Licht blind und wir sehen,
ohne jeden Gedankken, einander tief,
in unser sein.
> R V I < .2oo9.
sehr schnell
---
es sind meisst mehr Worte
als ein Gedanke
der doch stets erster bleibt
---
> R V I < .2oo9.
Meine Liebe, du kannst mir nicht nehmen, was ich dir gegeben habe.
>R V I < .2o1o.
von einem besonderem Menschen für ..
.abendlied
in flammendem Licht,
eine andere Kerze brennt hier nicht
entsteht jener ton,
zarter bahnen leicht gefühlter strom
der seelen beschwingt,
leiser atem mit steigenenden tiefen,
ja, wir sind so verbunden wie ..
bis wir frei und wärmend dicht aneinander schliefen
>R V I < .2o1o.
.finden
Die Suche nach einem Wort,
ich weiss nicht wie lange es ist,
wo es beginnt noch wo es endet.
Es steht für eine Ewigkeit und nie
bleibt dies, von Dir tief erfahren,
als verlassener Ort entwendet.
> R V I < .2o1o.
hoch