> R V I <     Dichtung in Windrichtung


Begegnung
• •
Diese Zeilen
sind der Abschied
meiner Sehnsuche
nach Dir

was bleibt
ist zu finden
wer Du bist

und wie wir
sein werden
• •

für Uns


> R V I < .2o12. >



.unberührt


los geh lassen

nach der Nähe

ein treuer Schmerz


bleibt ohne Worte

mit sich selbst

ein einsames Herz


und so anders

tief verbunden

kann es sein


bliebe berührt

das fliehende Wesen

in unseren Wünschen

nicht so verloren


und vor allem

nicht heimlich allein


> R V I < .2o12.
.selbstlos

So finde ich mich wieder selbst
nach Deinen umschlungen Armen

es ist schön das Eigene zu Schenken
was ich ohne Dich nicht hingeben kann


> R V I < .2o12.


.verlaufen
..
tausend Blasen

keine für die Ewigkeit

das Wasser wird kälter

unter einen warmen Decke

erinnere ich mich daran

wohin es im Märchen geht
..


> R V I < .2o12. >

.ausgeruht


das Beste an der Ewigkeit ist,

einzuschlafen,

bevor ein neuer Tag anbricht




> R V I < .2o12.

.am langen arm

solltest du ganz im geheimen das kurze ziel verfolgen

und mich am langen arm still verhungern lassen

dann lasse dir bitte gesagt sein, dass meine arme

länger sind als deine

> R V I < .2o12. >

.ein wir

Im eigenen Seelenlos bleibt ein Gedicht,

das nicht von anderen gelesen gern

stets für sich selber spricht.


> R V I < .2o12. >

.die unberührbaren

einfach nur nichts
kann sie erreichen
zu stark ist ihr wille

allen stets viel zeigend
und so selbst verbergen

was

dahinter nicht vorhanden ist

dafür sind sie da


> R V I < .2o12. >



.wundervollle sprache

Stimmt es eigentlich, dass wir uns auf deutsch mit einem Automobil in einer Fahrgastzelle in Bewegung setzen?



Stimmt es eigentlich, dass wir auf deutsch Gefühle zulassen, um uns einem Menschen zu öffnen?



Stimmt es eigentlich, dass vom Wortstamm her das Alter nicht von öfter kommt, sondern von anders?



Stimmt es eigentlich, dass Juristen ihr Leben akademisch bestreiten?

> R V I < .2o12. >



.laut und leiser


.  .  .  kaum ein Wort brauch ich mehr,

-  -  -  für den passenden Rahmen,

sobald ich einen inneren Klang
 -  -  -

auf die Sinne der Menschen lasse.


> R V I < .2o12. >


.finden


ich suche dich

mit allen sinnen

&

mit meinem herz

weil es dich schon gibt


> R V I < .2o12. >




.seitenwechsel


Deine Arroganz, sich von einem Mensch

wie mir trösten zu lassen

bis Blut fließt,

wird davon übertroffen, daß ich es zulasse!

> R V I < .2o12. >





Looking outside can help to find yourself inside, follow your senses in the direction where they are from .. > R V I <





Bald wird es Zeit,

sein schon im Voraus,

der letzte eigene Schritt,

ist der schönste,

er setzt die

innere Begegnung

in Reichweite.



> R V I < .2o12. >




.was es nicht ist


Du siehst mich an

und weisst nicht,

dass es mich kaum noch gibt

und ich schaue zurück,

als sei das so selbstverständlich

wie mein Lächeln.


> R V I <.2o12.>



D u  k a n n s t  a l l e i n e  l e b e n ,  l i e b e n  n i c h t .

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