Mondrausch
keine Unterschiede
Langeweile
zieht über sein Gesicht. Eine Frau neben ihm ist wie unbeteiligt
an Ihrem Körper. Sie steht am Geschehen interessiert neben sich
und spürt keine Unterschiede. Er will daran keinen Anteil haben
und geht schnell, bevor sie merkt was er weiß.
So
geht er oft, immer eigentlich. Seine Tarnung ist unsichtbar für
Andere und scheinbar unvorstellbar fein für die
Allermeisten .
Woher
seine Wünsche sind weiß er nicht, er hat das Alles nie in
diesem Leben erlebt. Er vermutet sie kommen aus den Leben davor. Er
haßt Menschen die so tun, als wären sie zum Ersten mal hier
und er liebt Wesen solange sie mit sich selbst in ihrem Körper
sind. Es liegt ihm an feinem Gespür des Daseins, schon sehr lange.
Und wenn er nicht gestorben, dann lebt er noch heute so...
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